Sieht so aus, als hätten wir nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit der Unterkunft Glück gehabt.

Mitten in der Stadt direkt hinter der Krämerbrücke mit einem Balkon auf die Gera, von dem aus wir alles im Blick haben.

Nebenan wurde ein Krimi für die ARD gedreht.

Was für ein Aufwand!
Eine Crew von fast 20 Leuten und fast ein ganzer Nachmittag für diese Abschiedsszene, in der die Rothaarige mit dem Rad wegfährt.
Das Rad wurde bei den zahlreichen Versuchen jedesmal wieder in Position getragen und nicht geschoben.
Der Kamerafrau wurde die Kamera von einem Assistenten auf die Schulter gelegt und wieder abgenommen.
Kleidung richten, Nase pudern, Haare einsprühen, Sonne und Drehort abschirmen, Gaffer verscheuchen, jeder hatte seine Aufgabe.
Klappe, wir drehen.
Demnächst werde ich versuchen, die Mühe mehr zu würdigen und nicht nur kurz von der Handarbeit aufzuschauen.

Mühe haben sich auch die Kinder bei der Gestaltung der Enten des 27. Erfurter Entenrennens gegeben.
Ein weiteres Event, das direkt vor unserer Haustür stattfand.

3000 Plastikenten werden von der Stadtverwaltung verkauft, individuell gestaltet und in die Gera eingesetzt.

Ob wohl gerade seine Ente vorbeikommt?

Durch den niedrigen Wasserstand bleiben viele am Ufer hängen und müssen wieder flott gemacht werden

Schließlich werden sie im Ziel sehnsüchtig erwartet

Die ersten 25 bekommen einen Preis, die restlichen werden hinter dem Ziel abgefischt und können später wieder abgeholt werden.

Auf dem Rückweg sah ich diesen Jungen, der offensichtlich lieber allein war und eine echte Ente fütterte.
