Einen richtig guten Bäcker zu finden, ist schon in der Heimatstadt eine Herausforderung

Welch ein Glück, wenn einem das im Urlaub gelingt.

Ich hatte in einem anderen Geschäft danach gefragt. Der eine wusste nicht, wie der Bäcker heißt und fragte einen zweiten. Ein Dritter zeigte mir dann auf Google den Weg.

Der Bäcker mit der Fahne sei der Beste, da war man sich einig.

Gefunden!

So lange die Fahne draußen hängt, ist noch geöffnet. Ist die Fahne weg, ist das Brot für den Tag alle und Feierabend. Eine gute Maßnahme gegen Lebensmittelverschwendung.

Was wir dann probierten, war wirklich beachtlich. Gute Zutaten und lange Gehzeiten ergeben ein handwerklich perfektes Brot, das seinen Preis wert ist.

Der Bäcker selbst war mal Bankkaufmann bevor er seine Liebe zur Backkunst entdeckt hat.

Sieht so aus, als hätte sich hier Qualität durchgesetzt. Der Laden ist gut besucht.

Wo wir einmal beim Thema gutes Essen sind:

Hier die Highlights des Aufenthaltes:

Wir haben den ersten frischen Spargel aus Herbsleben gegessen.

Jeden Tag haben wir uns in die lange Schlange vorm Eiskrämer eingereiht.

Schokolade, Erdbeer, Vanille war gestern.

Mein Favorit ist Sanddorneis und Milchreiseis mit Apfelmus.

Das ist ein Bärlauchküchlein mit Austernpilzen und den berühmten Erfurter Puffbohnen. Eine Art Dicke Bohnen, nur kleiner und zarter.

Gerichte von gestern hätte es auch gegeben, aber da habe ich mich nicht rangetraut.

Braten mit Thüringer Klößen haben wir nur einmal gegessen. Die Portionen sind uns inzwischen zu groß und zu deftig.

Meistens haben wir uns was geholt und auf dem Balkon gegessen. Hier ein mixed Grill aus einem sudanesischen Imbiss mit Falaffel, Halloumi, Hähnchen und verschiedenen Saucen.

Wie praktisch ist mein weißer Parka!

Man sieht die vollen Futtertüten gar nicht.


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