Auf Wiedersehen Erfurt, es war schön bei dir.

Wir wohnten in der Altstadt hinter der Krämerbrücke am Ufer der Gera.

Von hier aus konnten wir nicht nur Filmaufnahmen und Entenrennen beobachten, bei genauerem Hinsehen entdeckten wir sogar eine Forelle im gerade mal knietiefen Wasser.
Direkt vor unserem Balkon verläuft die Via Regia und schon vor Jahrhunderten überquerten die Händler auf dem Weg von Paris nach Kiew hier den Fluss.
Wir hatten ganz schön unterschätzt, wie reich und geschichtsträchtig Erfurt ist.

Zu Zeiten des römischen Reiches hatte Rom 27000 Einwohner und Erfurt immerhin 20000.

Diese schönen Fassaden wären fast wie in Dresden zerbombt worden. Der Plan stand schon fest, aber dann kamen die alliierten Bodentruppen schnell voran und waren schon zu nah.

So kann man heute noch durch die erfreulich leeren Gassen schlendern und sich ins Mittelalter hineinphantasieren.

Manchmal fühlt man sich fast wie in Frankreich…

…mit Hutladen…

…Krawattengeschäft…

…und Ente.

Diese Wandmalerei scheint über die E-bikes hinwegzufliegen.

Es wird korrekt gegendert.

Man kann ins Kabarett gehen…

… oder sich zum Sandmännchen setzen.
Wir haben noch lange nicht alles entdeckt.