Der Strand von Hoek van Holland hat eine eigene Haltestelle.

Von hier aus kann man in einer guten halben Stunde nach Rotterdam fahren. Das muss man doch mal ausprobieren.

Um den Bahnsteig betreten und verlassen zu können, braucht man eine Karte, die man vorher am Automaten kauft.

Irgendwie habe ich es geschafft eine Tageskarte zu kaufen und für den heutigen Tag zu aktivieren.
Dann hatte ich erstmal den Zug für mich.
Die Fahrt ging anfangs durch Blumenwiesen und Ziegenweiden an schilfbestandenen Seen vorbei, aber schon bald füllte sich der Zug und ging in den Untergrund.
Ein rascher Wechsel vom Urlaubsidyll zum Großstadtmoloch.
Da dachte ich zum ersten Mal, dass ich vielleicht besser am Meer geblieben wäre.

Statt in Beurs bin ich versehentlich in Blaak ausgestiegen.
Von Beurs aus wollte ich mir den Hafen und ein Fotomuseum anschauen, aber nun war ich in Blaak gelandet.
In Blaak gibt es diese originellen Häuser in Würfelform. Der Kubus steht auf der Spitze, aber die Böden sind waagerecht. Macht das Sinn? Wie es sich da wohl lebt?

Gleich daneben ist die Markthalle. In dem Gewölbe über den Marktständen sind auch Wohnungen.

Offenbar gibt es Menschen, die lieber auf Fressbuden statt ins Grüne schauen.
Lebensmittel gibt es hier nicht mehr zu kaufen. Dazu geht man ins Untergeschoss zu Albert Heyn. Auch dort geht alles inzwischen nur noch automatisch, indem man seine Einkäufe selber scannt, bezahlt und mit dem Kassenbon die Ausgangsschranke öffnet.
Irgendwie war mir das heute alles zu schräg, zu voll und zu laut.
Ich habe auf die restlichen Sehenswürdigkeiten verzichtet und bin wieder zurück gefahren.

Die Würfel hier am Strand verstehe ich zwar auch nicht, aber wenigstens sind sie unbewohnt.
