2016 waren wir zuletzt in Wien und sind sehr gespannt, was sich seitdem verändert hat.

Der Zirkus steht wie eh und je vor der malerischen Rathauskulisse und Rüdiger wird immer noch erkannt.

Der Himmel ist blau und die Fiaker stehen vorm Burgtheater.

Am Nebeneingang wird jeden Tag schon morgens eine Demonstration aufgebaut, die die Freiheit des Staates Palästina fordert.

Schrille laute Stimmen und hohe Polizeipräsenz schmälern unsere Unbeschwertheit.

Auf zur Stadtrundfahrt!

Zu geschichtlichen Erklärungen und beschwingten Walzerklängen aus dem Kopfhörer sehrn wir mit an, wie mit vorgehaltener Waffe ein Kleinbusfahrer gestellt wurde.

Man braucht viel Personal, das für Ordnung sorgt. Auf der Straßenbahn wird für das Militär geworben.

Wir suchen Erholung im Café Eiles.

Die alte Kellnerin mit Wiener Schmäh wurde von einer jungen mit Englischkenntnissen abgelöst und die Speisekarte entsprechend modernisiert, aber die Zeitungen werden noch im Halter aus Holz angeboten.

Der Optiker hat das Antiquariat geschluckt.

Es ist aber nicht alles schlechter geworden.

Der Anblick des VW Busses weckt nostalgische Gefühle.

Und für Hunde hat sich richtig viel verbessert.


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