Da kommt sie, die Havila Capella.

Auf Wiedersehen Kirkenes.

Ein paar Worte den Postschiffen:

Die Route von Bergen nach Kirkenes gibt es schon seit 1893 und heißt Hurtigrute. (Schnelle Route)

Die Konzession vom Staat wurde im Laufe der Jahre schon an viele Reedereien vergeben. Bis vor kurzem kannte man nur die Firma Hurtigruten, die verschiedenen internationalen Kapitalunternehmen gehört.

Seit 2021 gibt es eine zweite Reederei, die mit 4 Schiffen die Route bewirtschaftet. Havila gehört einem norwegischen Privatmann, der mit seinem Geld mal so richtig schöne Schiffe bauen lassen wollte.

Das ist ihm auch gelungen. Während die Hurtigrutenschiffe meist schon älter sind und nach meinem Geschmack leider in Richtung Ikea Erfrischungsraum modernisiert wurden, sind die Havilaschiffe schlicht und schön.

So leer kann es um 22h sein.

Auch technisch ist man auf dem neuesten Stand. Beim Betreten des Schiffes wird man fotografiert und muss sich dann nur noch seine Kabinennummer merken.

Wenn man etwas bestellt, kauft oder bucht, sagt man seine Kabinennummer, der Mitarbeiter schaut auf sein Gerät ob das Foto stimmt und schon wird alles von der hinterlegten Kreditkarte abgebucht.

Da kann man schnell den Überblick verlieren.

Haben Sie Lust auf den Ausflug morgen?

Ja.

Kabinennummer?

Nach dem Preis muss man extra fragen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Dafür kann man aber an der Bar auch nur so lange trinken, wie man seine Kabinennummer noch weiß.

4206. Das ist meine Kabine.

Und das ist mein Willkommensgeschenk.

Da spart man an Wäsche und Wolle, um mit kleinem Gepäck reisen zu können und dann das.

2 große goldene Thermoskannen. Der Zettel hätte auch gereicht. Aber hier lassen kann ich sie auch nicht, immerhin kosten sie 35€ pro Stück.

Die schönste Überraschung gab es beim Abendessen.

Eine Dorschzunge, hier beschönigend Dorschküchlein genannt.


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