Wegen dieses Streifens Sonnenlicht, der nach 2 Monaten endlich wieder über die Berge scheint, veranstaltet man in Honningsvåg ein Fest.

Das endet dann so:

Wagemutige Männer stürzen sich ins eiskalte Hafenbecken.

Aber fangen wir von vorne an:

Auf dem Schiff wusste man davon gar nichts. Alle fahren mit dem Bus ans Nordkapp.

So hatte ich tatsächlich den Speisesaal und das Mittagsbuffet für mich allein bevor ich mich auf den Weg zum Hafen machte.

Man war mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln angereist.

Es gab einen Markt mit lokalen Produkten.

Der Lachs war um Klassen besser als der hier auf dem Schiff. Deshalb habe ich ein paar Scheiben gekauft. Sie liegen jetzt im kalten Wasser meines Waschbeckens und ich werde sie mir morgen zum Frühstück aus dem Rucksack auf mein Rührei schmuggeln. Andere packen sich was ein, ich bringe was mit.

Vor dem Kulturhaus hat man zwei Schneehügel aufgeschüttet und veranstaltet dort die Kinder Ski WM. Hier scheint man laufen und skifahren gleichzeitig zu lernen.

Der Schneemann wünscht viel Glück und schon geht das Rennen los.

Keine 50m geradeaus, dann umdrehen und über die beiden Hügel zurück. Manche werden von ihren Eltern über den Parcours bugsiert oder legen unterwegs ihre Skier ab.

Jede Ankunft im Ziel, egal wie, wird frenetisch bejubelt.

Nicht alle sind interessiert. Er will ins warme Körbchen.

Wärmende Umhänge sind nicht nur bei Hunden angesagt.

Sieht sie nicht toll aus?

Männer haben eigene Interessen und tragen grün.

Zu Blasmusik wird gezeigt, wie Dorschzungen geschnitten werden.

Und dann geht es wie gesagt ins Wasser

Ein richtig ursprüngliches Volksfest, das noch keiner entdeckt hat. Im Internet findet man wenig und wenn, dann nur auf norwegisch. Man ist hier noch unter sich.

Obwohl alle freundlich waren, habe ich das dumme Gefühl, dass es vielleicht nicht ganz richtig sein könnte, hier zu sein.


Eine Antwort zu „Sunshine Festival in Honningsvåg“

  1. Avatar von
    Anonymous

    ich glaube, du warst da richtig, hast dich für die Menschen dort interessiert und nicht für die Touristenziele

    Anne

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