Heute morgen sah ich direkt wieder einen Menschenauflauf.

Im Gegensatz zu gestern waren sie aber ganz friedlich.

Sie standen an der Semperoper nach Karten an. Ob von denen gestern jemand demonstriert hat? Ich glaube nicht.

Für mich ging die Reise heute ins Elbsandsteingebirge,

Ich stieg in Königstein aus.

Auf den ersten Blick ganz malerisch.

Auf den zweiten Blick aber etwas trostlos.

Dass es das in solch einer touristischen Gegend immer noch gibt!

Ein Trabi!

Nach Happy End sah es da nicht aus.

Ich fuhr weiter nach Wehlen.

Mit einer Fähre ging es vom Bahnhof hinüber in den Ort.

So richtig viel war da trotz des schönen Wetters auch nicht los.

Ich spazierte am Elbufer entlang zur Imbissbude „Zur Habe“.

Der Name drückt nicht etwa Besitzerstolz aus, sondern bedeutet Buhne. Dieser Steinwall ist schon jahrhundertealt und soll das dahinterliegende Dorf schützen.

2002 war das Elbhochwasser so hoch wie der Pfeil.

Nicht nur, dass die Soljanka lecker und die Aussicht idyllisch war, es war auch ganz still dort.

Kein Geräusch, keine Motorengeräusche, auch nicht aus der Ferne, nur Vogelgezwitscher und alle halbe Stunde der Zug.

Allein das war die Reise wert.

Auf der Rückfahrt wunderte ich mich über den halsbrecherischen Zugang zum Landhaus Germania.

Angekommen im Hotel nochmal ausgiebig die schöne Aussicht genossen, bevor es morgen wieder nach Hause geht.


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