Wenn man schon nichts braucht vom Markt, kann man sich das Drumherum mal genauer anschauen.
Da gibt es einiges zu entdecken.

Statt Pausenbrot isst der Sachse offenbar Hähnchen.
Statt Schaf- oder Ziegenkäse gibt es Familienkäse.

„Der Sachse braucht zu seinem Glücke seine blaue Käseschnitte.“
Die Westfälin brauchte einige Zeit für die Übersetzung.

Beim Betrachten des Hechts im Würgegriff steigt der Appetit auf Fisch auch nicht gerade.

Lieber ein halbes Suppenhuhn statt ein ganzes Nutria.

Leberkäse und Wiener wie zu DDR Zeiten hätten mich schon mehr interessiert.

Eine Bisongulaschsuppe am Vormittag passt auch nicht so ganz..
Ich verlege mich lieber auf sprachliche Feinheiten

Wenn sie schmecken, nehme ich auch die zweitbesten.
Man beachte, wie brutal im Hintergrund die Alufassade auf die historischen Häuser prallt.

Was stimmt? Alle Anderen lügen und verkaufen verdorbene Waren?

Für 2,60 gönnt man es sich vielleicht schon nicht mehr.

Preiswert sind auch Theos frische Bratwürste.
Allein die Verkleinerungsform „Bratwürstchen“ lässt einen stutzen, ob es wirklich ein gutes Angebot ist.

Es geht aber auch nobel zu mit einem 3-Gänge Menü.
Und mit frischem Spargel

Die Auszubildenden schälten im Akkord.

Die Älteren hatten offenbar nicht so Bock. Sie schauten grimmig drein oder leerten ein Gläschen Wein.

Wohl bekomm‘s!
