
Dieser Mann, der hier stolz eine wohlgefüllte Kühltasche aus dem Lindt Outlet präsentiert, ist heute 69 Jahre alt geworden.

Zum Geburtstag bekam er ein Shirt mit seinem Lieblingsinspektor.

Mit der obligatorischen „Dicke-Pötte-Tour“ ging es raus in den Containerhafen.

Es macht immer wieder Spaß, die vielen Schiffe zu bestaunen und Container in allen Formen und Farben zu knipsen.

Noch mehr Spaß hat es mir allerdings gemacht, diese beiden Gestalten zu fotografieren, die trotz eines plötzlichen Regenschauers das Schleusenmanöver beobachteten.

Ein Grund übrigens, warum der Blog nach der Reise auf privat geschaltet wird. Von wegen Persönlichkeitsrechten und so.

Auf solche Bilder möchte ich nicht verzichten.

Einwegcapes am Meer hatte ich vorher noch nie gesehen. Scheint ein neuer Trend zu sein.
Am Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt und wir konnten ein Open Air Konzert der Gruppe „Mahoin“ besuchen.
Früher hießen sie mal „Albers Ahoi“, wollten sich dann aber nicht nur auf Albers beschränken, nachdem sich der Erfolg mit modern interpretierten Seemannsliedern eingestellt hatte.
Das Konzert begann erwartungsgemäß mit „Hein Mück aus Bremerhaven“. Herrlich! Die Jungs sind wirklich gut und machten direkt gute Stimmung.

Das Publikum war schon etwas älter.
Genau wie wir.
Eine manchmal schmerzliche Erkenntnis.
Vielleicht lag es daran, dass ich hinterher so auf Krawall gebürstet war.
Statt jetzt schön wie der Shantychor bei Ina Müller einen Gassenhauer nach dem anderen zum besten zu geben, hatte sich die Band entschieden, ihr „Sprachrohr“ zu nutzen und mit Liedern in fremden Sprachen für Toleranz gegenüber Fremden zu werben und ein Zeichen gegen rechts zu setzen.
Ein löbliches Unterfangen, aber ich finde es nicht gut gegenüber den Leuten, die sich aufgerafft hatten.
Rüdiger sah das anders und schätzte gerade die Vielfalt des Repertoires.
Ich hatte den Eindruck, dass alle nur auf Hans Albers warteten.
Endlich! Zum Schluss konnte man sich dann doch noch unterhaken und zu „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ schunkeln.
Wie ein Funke im schwelenden Feuer explodierte die Stimmung und so war es dann doch noch ein gelungener Abend.

Ich musste mir nur noch den Möwenschiss aus den Haaren waschen und dann war der Tag auch schon vorbei.
