Am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.
Statt des Kriegsschiffes liegt ein Kühlschiff für Fisch am selben Liegeplatz.

Ich nehme nach dem Frühstück noch einen Löffel Lebertran und mache mich auf den Weg.

Ich mag Harstadt, weil es hier alles gibt.

Neben dem modernen Hotel eine runtergekommene Werft

Der örtliche Friseursalon.
Unten den Mützen ist es ja egal.

Das ist die Fußgängerzone.
Tottreten tut man sich hier nicht.

Was ich hier wolle, fragt mich deshalb ganz erstaunt eine junge Bäckereiverkäuferin, die die Wärme liebt und es ganz toll findet, wenn im Sommer die vielen Kreuzfahrtschiffe hier anlegen.

Ich mag genau das Gegenteil und staune wie man es hinkriegt, dass ein Törtchen wie ein Räucherlachs aussieht.

Am Hafen steht eine Telefonzelle als Bücherschrank.

Dem Zeitgeist entsprechend sind inzwischen genauso viele Stapel DVDs dabei.

Die Wasserfontäne dient nicht der Erbauung der nicht vorhandenen Kurgäste, sondern zur Umwälzung des Wassers aus dem Hafenbecken.

Das könnte ein Eisbrecher sein mit der Gummischnauze.

Hier gibt es noch Fischerboote.

Eins schöner als das andere vor der Bergkulisse.
Am allerschönsten aber waren gerade wieder die Polarlichter.
Die kommen im nächsten Post.
