Nach der ganzen Aufregung mit den Nordlichtern musste ich dann auch noch mit einem verfluchten Aufzug fahren.

Nur für tapfere Gäste.

Ich fahre in den 5. Stock.

Es sind diese unnötigen Kleinigkeiten, die den Aufenthalt angenehm machen und einem das Gefühl geben, willkommen zu sein.

So ein Smiley hinter der Zimmernummer ist doch nett.
In aller Herrgottsfrühe ging es aufs Schiff nach Tromsø.

Die ersten Fischerboote sind auch schon unterwegs.

Und da kommt die Norlys direkt auf mich zu.

Beim Frühstück geht die Sonne auf.
Ich schaue mich um.

Wie kann man sich vor dieser Kulisse in ein Puzzle versenken?

Wenn man solch eine Silhouette in cremefarbenen Daunen sieht, verbirgt sich immer ein Asiate dahinter.
Vielleicht möchte man sich tarnen, indem man sich in der selben Farbe des Schiffes kleidet. Klappt nicht. Dazu sind es zu viele.
Man hört, dass die Kleidung dann oft im Hotel zuückgelassen wird.

Gemütlich fläze ich im Liegesessel auf dem Panoramadeck und lasse die Landschaft an mir vorbeiziehen.
Um 14h bin ich schon in Tromsø.
Es sind nur ein paar Schritte bis zum Hotel.
„Ach, sie waren ja schon öfter bei uns“, werde ich empfangen. „Und sie gucken gerne aus dem Fenster“.
So bekomme ich ein Zimmer im 11. Stock direkt neben den Suiten mit einem tollen Ausblick über den Hafen.

Davon später mehr.
