Was für eine Nacht!

Angefangen hat es um halb 11 mit den üblichen Schlieren

Der Nordlichtalarm hatte die übliche Hektik ausgelöst. Alle Mann an Deck.

Die beiden machten es richtig. Sie genossen den Moment suchten nicht den Himmel mit dem Handy nach grünen Flecken ab.

Als die meisten schon wieder im Warmen waren und ihre Fotos anschauten, riss der Himmel auf und die richtige Nordlichtshow began. Das habe ich bisher nur einmal gesehen und es haut einen wirklich aus den Socken.

Wie aus dem Nichts erscheinen sie.

Es sieht aus, als würde jemand schnell eine flatternde Gardine über das Firmament ziehen.

Und dieses Grün sieht man auch mit bloßem Auge.

Das Schiff hat seine Lichter gelöscht und zieht leise tuckernd durch die bleischwarze See. Nur der Mond spiegelt sich im Wasser.

Ein eisiger Wind pfeift.

Die grünen Lichter fallen aus dem Himmel und tanzen wie von einer unbekannten Kraft bewegt.

Ich bin allein mit einer Schweizerin an Deck. Wir strahlen uns nur an trotz der Kälte.

Und wir machen viele Bilder, die die Stimmung nicht ansatzweise wiedergeben können, mich aber für immer an diesen Moment erinnern werden.

Es war eine traumhafte Reise.


Eine Antwort zu „Polarlichter zum Abschied“

  1. Avatar von
    Anonymous

    ein grandioses Naturschauspiel, etwas ganz Besonderes und ein Geschenk, dies auf einer Reise als Abschied von Norwegen zu erleben!

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