Aus Dresden bleibt noch nachzutragen, dass wir unserer Touristenpflicht nachgekommen sind und den berühmten Milchladen besucht haben.

Ja, die handgemalten Fliesen von Villeroy und Boch sind beeindruckend, wären da nicht die vielen anderen Bewunderer.

Ich bin nur kurz rein, schnell diese beiden Fotos geknipst und sofort wieder raus.
Statt dessen haben wir uns anderen Wandmalereien gewidmet.

Spiegel Stühle Polstermöbel
Das war ja noch einfach.
Aber jetzt kommt es:

Man muss schon recht entspannt und gut erholt sein, um seine Zeit in die Entzifferung dieser Worte zu investieren.
Hat sich aber gelohnt.
„Möbel echt und immitirt“
Ein M zuviel, ein E zuwenig.
Rechtschreibfehler für die Ewigkeit?
Nein! Diese Schreibweise war bis 1876 üblich.
Also älter als die Milchladenfliesen von 1891.

Mit einem ungarischen Zug ging es heute zweieinhalb Stunden weiter nach Prag.

Die Unterkunft hält tatsächlich was die Bilder versprachen.
Ein toller Blick vom Balkon über die Dächer von Prag.

Ein handgeschriebener Zettel empfing uns.
Wir sind eine der ersten Bewohner einer brandneuen Unterkunft.
Wow!

Hier lässt es sich aushalten.
Wir sind begeistert.

Es ist an alles gedacht.
Bis auf….
Es gibt keinen Kleiderschrank, nicht mal einen Kleiderhaken.
Keinen Platz für Klamotten oder den Koffer.
Da man im Bett schlafen möchte, muss man alles auf die Stühle legen.
Vielleicht sind es deshalb 4.

Wie das dann aussieht, darüber wollen wir lieber den Schleier der Dunkelheit legen.

Aber man schaut ja eh nur nach draußen.
