Weil es uns so gut gefallen hat, machen wir wieder in Trouville Station.
Von den gediegenen Fachwerkhotels sind wir ab.
Der wahre Luxus heutzutage ist nämlich nicht mehr Samtsessel und Kronleuchter, sondern Klimaanlage und Wasserspender.
Es ist immer noch heiß.
Nur an einem Vormittag zog Regen durch.

Statt im Hotel Flaubert zu wohnen, kann man sich auch davor auf die Bank setzen und Leute am Strand beobachten.

Hand in Hand

Ton in Ton
Es sieht schon sehr anders aus als an der Nordseeküste.

Man hat Stil.

Meistens…
Die Franzosen sehen nicht nur besser aus, sie spielen auch besser Fußball.

Schon die Kleinen.
Mit großer Freude und Ausdauer.

Egal bei welchem Wetter.

Egal auf welchem Spielfeld

Selbst die natürliche Haarfarbe wird den Nationalfarben geopfert und man geht als Trikolore.
Kleine Beobachtung am Rande:
Hier sieht man tatsächlich häufig Regenschirme am Strand.

Das kommt daher, weil der Franzose offenbar keine Wetterjacke kennt.
Er geht in normaler, saugfähiger Straßenkleidung ohne mit der Wimper zu zucken oder den Schritt zu beschleunigen durch den Regen.
Man wird schon beim zusehen nervös und zieht sich die Kapuze tiefer ins Gesicht.
Vor Regen kennt sie keine Angst, aber vor Viren.

