Summa summarum verlief die Anreise ohne Komplikationen. Wir waren zwar den ganzen Tag unterwegs, saßen aber immer nur ganz entspannt rum.
Bei bestem Wetter ging es über die Alpen nach Venedig.

Ich freue mich immer noch über den Anblick und knipse aus dem Fenster als wäre ich noch nie geflogen.
Tatsächlich noch nie war ich auf einer italienischen Flughafentoilette.
Eine ganz neue Erfahrung.

Vor der Tür werden Urinale beworben!
Sogar mit Burberry Muster!
Das ist ja wohl der Gipfel der Liebe zum Design.
Man hätte kein Urinal gebraucht, die Toilette war piccobello, aber ein anderes Problem tat sich auf.
Ich fand absolut keine Möglichkeit zum Abziehen.
Ich drückte überall drauf und wedelte sogar wie am Waschbecken durch die Luft, um vielleicht einen unbekannten Mechanismus auszulösen.
Nichts tat sich.
Wie peinlich, wenn man gleich der Nachfolgerin die Klinke in die Hand geben muss.
Nicht auszudenken, wenn man ein großes Geschäft gemacht hätte.
Gesenkten Blickes öffnete ich die Tür und…. löste damit die Spülung aus.
Das war dann aber auch schon die größte Aufregung der Anreise.
Weiter ging es nach Piran.

Der GoOpti Transfer fährt einen für 60€ pro Person die gut 200 km von Italien nach Slowenien.
Wir hatten Glück und waren die einzigen Passagiere. Vollbesetzt mit acht Personen ist es sicher weniger komfortabel.
Der Fahrer plauderte vergnügt über dies und das.
Er fuhr sogar extra an der Küste lang statt über die Autobahn und erklärte uns die Besonderheiten seiner slowenischen Heimat.
In Nullkommanix waren wir am Ziel.

Diesmal ein Zimmer nach vorne raus.

Und dann hatten wir ja auch den ganzen Tag noch nichts gegessen.

Beim Verzehr der Fischplatte schauen wir aufs Meer und stellen uns vor, dass der Wolfsbarsch hier direkt geangelt wurde.

Es gibt hier richtig romantische Plätze.

Noch ein kleiner Gang durch die Altstadtgassen.

Und dann reicht es auch für heute.

