Eigentlich interessiere ich mich nicht so für Autos, aber bei manchen Oldtimern bin ich reine aus dem Häuschen vor Entzücken wenn ich sie sehe.

Dieser malerisch abgestellte Sportwagen gehört nicht unbedingt dazu.

Bei diesem Citroen schlägt das Herz schon etwas schneller.
Auch weil ich hoffe, dass er noch vor der Flut weggefahren wird.

Hurra, eine Ente!
Gerade noch rechtzeitig das Handy gezückt.

Dieses Rolldach und die Klappfenster…
Das waren noch Zeiten.

Meine Freundin hatte eine in genau dieser Farbe mit einem Kasperlekopf als Galionsfigur oben an der Windschutzscheibe.
Wie gerne würde ich noch einmal auf dem knarzenden wackeligen Drahtgeflechtsitz sitzen und mit Revolverschaltung einmal um den Block tuckern.
Einparken ohne Servolenkung dann allerdings schon nicht mehr.
Manche Dinge sind nur in der Phantasie schön.

Hier möchte ich auch keinen Pastis trinken, der von den Katzen auf dem Tisch vor dem Kamin bewacht wird, aber ich stelle mir gerne vor, wem wohl die Lesebrille gehört.

Sehe ich da etwa eine Maispapierzigarette?
Hier wird noch ordentlich Schindluder mit der eigenen Gesundheit getrieben.
Die Selbstoptimierung hat die Provinz noch nicht erreicht.

Dieser Wein scheint nicht für den häuslichen Verzehr gedacht, wenn der Alkoholtest gleich daneben angeboten wird.
Apropos Verzehr:
An unserem letzten Abend war in dem Restaurant an unserer Unterkunft kein Platz mehr frei.
Also trabten wir einfach zum nächsten.
Ein x-beliebiges ohne vorherige Recherche und es war richtig gut.
Es gab allein drei Grüße aus der Küche.

Falafel, Schinken, Tartar, Brot und Butter.
Vorspeise und Hauptgang tadellos.
Zum Nachtisch hatte man sich aber richtig was einfallen lassen.

Erdbeeren mit Limoncellocreme und einem Plätzchen mit Goldstaub.
Ich war erst unsicher ob das nicht Deko ist und knabberte vorsichtig eine Ecke an.
Doch, es war ein Plätzchen und keine Pappe.
Vor Erleichterung muss ich wohl ausgeatmet haben.
Der Goldstaub verteilte sich überall hin!
Er stieg im Lichtkegel der Deckenlampe auf, legte sich auf den Tisch, klebte an meinen Fingern und Lippen und hing in meinen Haaren.
Zuerst war ich erschrocken, aber goldpaniert nach Haus zu gehen ist doch ein schöner Abschluss für einen gelungenen Urlaub.
