Wie viele blaue Hortensien habe ich mir schon in meinem Leben gekauft, die dann im nächsten Jahr rosa blühten, weil die Dortmunder Erde zu sauer ist.
Hier gibt es ganze Hecken, die Jahr für Jahr blau blühen.

Und nicht nur das.
Direkt an der Bundesstraße entdeckte ich diese Plantage.

Die Gegend ist ein einziges Blumenmeer.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Passend in grün gekleidet kauft die Bretonin Pflanzen auf dem Markt.

Das sieht doch mal anders aus als die mit Steinen gefüllten Gabionen.

Irgendeine Straßenecke. Wer die wohl bepflanzt hat?

Selbst die Straßenschilder werden mit farblich passenden Stockrosen verschönt.
Dass sie hier was von Blumen verstehen, ist keine Überraschung.
Aber wie sieht es mit Brot aus?
Ich habe wie immer Pumpernickel dabei, weil ich nach einer Woche kein Baguette mehr sehen kann.
Das kommt unangetastet wieder mit nach Hause, weil es hier plötzlich köstliche Brote gibt.
Nur weiterlesen, wer schon gegessen hat!

Da haben wir zum Beispiel das Igelbrot.
Es hat ein spitzes Schnäuzchen und wird aus Kastanienmehl und Feigen gebacken.

Zum Aperitif gibt es mit Käse überbackenes und mit Speckstückchen gefülltes Körnerbrot.

Für zwischendurch ein Kurkumabrot mit Nüssen und Cranberries.

Und zum Nachtisch ein Brot mit Schokoladenstücken, Sonnenblumenkernen und Mais.

Für ein gescheites Baguette, ein „Tradition“, gibt es ein Reinheitsgebot wie bei uns beim Bier.
Mehl, Wasser, Salz, Hefe oder Sauerteig, mehr nicht.
Da kann man als Konsument zufrieden dreinschauen.
