Morgen wird es hoffentlich besser.
Heute konnte man es tagsüber nur für ganz kurze Zeit mal im Schatten aushalten.

Wir sind im Bereich 33-36 Grad. Morgen könnten die Temperaturen unter 30 Grad fallen und übermorgen reisen wir leider schon ab.
Die Tageszeitung behauptet, Frankreich sei zur Zeit das heißeste Land der Welt.
Im Süden der Bretagne ist der Strom ausgefallen.
Hunderte von Tieren sterben in ihren Ställen, weil die Ventilatoren nur auf 30 Grad ausgelegt sind.
Selbst am Mont St Michel werden die neugeborenen Salzwiesenlämmer vor der Zeit auf ihren Weiden gebraten.
Wir müssen nur husten wegen der hohen Ozonwerte.
Die Rettungsdienste arbeiten am Limit. Erleichterung verschafft nur der Umstand, dass die Menschen sich weniger bewegen bei dem Wetter und sich keine Knochen brechen.
Etliche Strände wurden wegen schlechter Wasserqualität gesperrt. Die Abwassersysteme versagen und im warmen Wasser vermehren sich die Bakterien.
Nur Katastrophenmeldungen, wenn man die Zeitung liest.

Bei uns am Strand läuft dagegen alles wie immer.
Ich ringe seit Tagen mit mir, ob ich mich dort auch mal abkühle.
Das Wasser sieht aber wirklich nicht so dolle aus.
Und ich im Badeanzug auch nicht.
Heute Abend zeigte sich eine Wolke am Himmel

Tatsächlich gab es einen kurzen, heftigen Schauer, der leider keine Abkühlung brachte.

Es ist immer noch so heiß, dass die Hunde bei Tisch einschlafen.
