Der letzte Sundowner in Piran.

Hier hat es mir richtig gut gefallen.

Die verwinkelten Gassen der alten Stadt, das gediegene Hotel direkt am Meer und auch die vielen Fische und Meeresfrüchte.

Aber neue Abenteuer warten.

Es geht erstmal nach Koper.

Auch hier hängt Wäsche auf der Leine. Meine Sammlung wächst und wächst.

Es wird musiziert.

Auf dem Wochenmarkt verkauft man Käse im blauen Paillettenhut.

Es könnte alles so schön sein…

Aber da schiebt sich die Mein Schiff 4 ins Bild und spuckt ein paar Tausend Touristen in den kleinen Küstenort.

Schnell weg.

Wir fahren aufs Land zu dieser kleinen Wehrkirche.

Hätte ich mir nicht vorgenommen, heute mal nicht zu stänkern, würde ich jetzt erwähnen, dass da schon 3 Busse vom Kreuzfahrtschiff standen.

Weiter geht’s.

Renault hat hier früher mal Enten für den jugoslawischen Markt gebaut.

Eine davon ziert noch diesen Kreisverkehr auf dem Weg zu den Höhlen von Postojna.

Dort ist man schon seit dem 19. Jahrhundert auf Besucher eingerichtet.

Mit der weltweit einzigen Bahn dieser Art wird man 15 Minuten lang in den Berg geschossen.

Nicht umsonst muss man einen Sicherheitsbügel schließen.

Nichts für Klaustrophobiker.

Kronleuchter aus Muranoglas.

Würde man langsam daran vorbei fahren, würden vielleicht einige auf die folgende einstündige Wanderung verzichten.

So wie ich.

Die üblichen Nachzügler schlossen sich an.

Bis zur Abfahrt des Zuges konnten wir in Ruhe die Tropfsteine und den Grottenolm betrachten und waren dann ausnahmsweise mal die ersten am Bus.

Am Abend kamen wir in Ljubljana an.

In einem landestypischen Gasthaus wurden landestypische Spezialitäten serviert.

Und schon sind 24 Stunden um.

Morgen schaue ich mir Ljubljana auf eigene Faust an.


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